Gesamtschule Niederkassel
Gemeinschaft - Vielfalt - Wertschätzung - Entwicklung - Leistung
Europa an der Gesamtschule Niederkassel


De Nederlands groep


Jahrgang 2018/2019


Am 10. April 2019 fand an unserer Schule das erste dreitägige Auslandspraktikum in den Niederlanden am Beroepscollege Parkstad Limburg (BPL) statt. Als Bestandteil der Beruflichen Orientierung lag der Schwerpunkt unseres Besuches im Kennenlernen berufspraktischer Tätigkeiten.


Die Schüler berichten:

Mittwochsmorgens haben wir uns mit unseren Koffern in der Schule getroffen und sind mit Bus und Bahn über Aachen nach Heerlen gefahren. Unsere Unterkunft konnten wir vom Bahnhof Heerlen aus gut zu Fuß erreichen. Wir haben sowohl unsere Stammschule (Locatie Holz) in Kerkrade als auch die PPL Schule in Heerlen besucht. Leider konnten wir nicht wie geplant das Arcus College besuchen, aber der alternative Ausflug nach Maastricht hat uns dafür umso mehr gefallen.

In unserer Stammschule haben wir einiges zur Holzverarbeitung gelernt. Wir mussten mit der Stichsäge arbeiten, haben gebohrt und zum Schluss unser Werkstück angemalt. In der PPL Schule durften wir jeweils zu zweit in unterschiedlichen Abteilungen arbeiten. In der Bäckerei, der Küche und im Restaurant hat es besonders viel Spaß gemacht. Gegen Mittag konnten wir die selbst zubereiteten Speisen essen. In der Verpackungsabteilung war unsere Feinmotorik gefragt. Hier mussten wir unterschiedliche Schrauben in einer bestimmten Anzahl in die Fächer eines Schraubenkoffers einsortieren. Das war zwar keine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit, erforderte aber viel Konzentration.

Da die PPL-Schule in Heerlen liegt, haben wir uns nach dem Besuch der Schule das Maankwartier angeguckt und waren anschließend im Corio-Center einkaufen. Auf unserem Weg in die Stadt besuchten wir den Sohn von Frau Humblet (unsere Betreuerin an der niederländischen Schule) im „House of Colors“. Er ist Veranstaltungstechniker und hat uns viele interessante Dinge über sein Studio, seinen Beruf und sein Equipment erzählt. Besonders erstaunt waren wir, dass er sogar schon mal die Technik für ein berühmtes Open-Air-Konzert von André Rieu in Maastricht gemacht hat. André Rieu, der in Maastricht geboren wurde, tritt dort jeden Sommer auf dem Vrijthof auf. Bei unserem Tagesausflug nach Maastricht haben wir uns diesen Veranstaltungsplatz auch angeguckt. Am Ende unseres Tagesausfluges durfte eine Sache auf keinen Fall fehlen: „De beste frietjes van Maastricht!!“ Diese haben den Tag für uns nochmal besonders abgerundet.


 



Jahrgang 2017/2018


Schüler berichten:

So fing alles an: Im Niederländisch-Mittagsangebot von Frau Nimz und Herrn Neitzel ging es vor der Exkursion in die Niederlande erstmal darum, die ersten Wörter oder Sätze auf Niederländisch kennen und sprechen zu lernen, um sich begrüßen und vorstellen zu können. Direkt in der zweiten Stunde Niederländisch haben wir Briefe an eine Partnerschule in den Niederlanden geschickt. Zuerst wussten wir nicht, wer unser/e Briefpartner/in sein würde, dieses Mysterium klärte sich allerdings schnell in einem Antwortbrief auf. Wir machten also einen Termin mit der Partnerschule aus, an dem wir für einen Tag in die Niederlande fahren würden.

Zuerst bekamen wir von Frau Nimz und Herrn Neitzel einen Eltern- und Informationsbrief, wie viel die Exkursion kosten würde, was wir mitnehmen sollten und wie lange das ganze dauern würde.

Am 31. Januar 2018 war es soweit. 17 Teilnehmer*innen der Niederländisch-AG sind zusammen mit Frau Nimz und Herrn Neitzel mit dem Bus von unserem Schulzentrum aus nach Troisdorf-Spich gefahren, wo wir unsere Bahn knapp verpasst haben. Das war aber nicht so schlimm, da nach 15 Minuten direkt die nächste Bahn kam. Es war eine etwas längere und verregnete Fahrt in die Niederlande, die wir uns aber vertreiben konnten, indem wir entweder Musik gehört oder mit unseren Freunden gespielt haben.

Nachdem wir mit der Bahn in Herzogenrath angekommen waren, wurden wir sofort von unseren Brieffreunden aus der Partnerschule begrüßt und wärmstens empfangen. Das Eis war aber bei allen noch nicht so ganz gebrochen, da wir unsere Brieffreunde ja nur aus den Briefen kannten. Viele von uns trauten sich nicht mal „Hallo“ zu sagen.

Als wir dann von unseren Brieffreunden in ihre Schule geführt wurden, gab es erstmal Mittagessen. Es gab Fleischkroketten, die in den Niederlanden „vleeskroket“ oder „bitterballen“ genannt werden. Die meisten fanden, dass diese wirklich sehr lecker waren und man wollte am liebsten direkt alle essen, die es gab. Anschließend haben wir ein tolles Video – einen Lipdub – von der Schule gesehen. So was fänden wir für unsere Schule auch total cool.

Die große Pause verbrachten wir mit unseren Brieffreunden in der Cafeteria. Als die Pause zu Ende war, sind wir von ihnen durch die Schule geführt worden. So konnten wir alle Räume aus dem Video noch mal in echt sehen. Gerne hätten wir noch mehr zu den Räumen erfahren. Zurück im Klassenraum spielten wir mit unseren Freunden Brettspiele. Wenn wir miteinander kommuniziert haben, dann entweder auf Englisch oder auf Deutsch und nur ein kleines bisschen auf Niederländisch.

Eigentlich war geplant, dass wir dann draußen Fußball spielen, aber leider war das Wetter sehr schlecht. Wir sind daher nach dem Spielespielen wir in den Computerraum gegangen, wo wir Computerspiele spielen durften. Wir konnten dann auch in Erfahrung bringen, dass man in der Schule immer ein eigenes Smartphone oder Tablet dabeihaben muss. Diese technischen Geräte werden nämlich in den Unterricht integriert und helfen den Schülern bei ihren Aufgaben.

Leider war der Tag danach schon zu Ende und wir gingen zurück zur Bahnstation.

Wir fanden den Tag sehr schön und würden gerne nochmal wiederkommen. Das ist auch schon in Planung, da wir nächstes Jahr eine ganze Woche in die Niederlande fahren wollen.




We have moved on! Seit dem Schuljahr 2017/18 findet im Rahmen der Mittagspause unser zweites europäisches Projekt statt. Frau Nimz und Herr Neitzel bringen ihre Vorliebe für die niederländische Sprache und Kultur ins Schulleben ein. In Zusammenarbeit mit dem Beroepscollege Parkstad LimburgLocatie Holz (www.holz.bcpl.nl) werden schwerpunktmäßig der persönliche Kontakt per E-Mail (in Niederländisch und Deutsch) sowie gegenseitige Besuche angestrebt. Die Schüler*innen lernen unter anderem, sich auf Niederländisch vorzustellen und über ihre Familien und Hobbies zu reden. Darüber hinaus lernen sie vor allem auch durch die gegenseitigen Besuche die jeweilige Kultur beispielsweise durch typische nationale Gerichte praxisnah, z.B. im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks, kennen.



eTwinning

Im ersten Schuljahr der Neugründung machte sich die Gesamtschule Niederkassel auf den Weg nach Europa und hat durch das eTwinning Programm der Europäischen Kommission bereits den Weg für Freundschaften in vielen europäischen Ländern bereitet. Über 20 Schüler*innen arbeiteten wöchentlich in ihrer Mittagspause gemeinsam mit ihrem Englischlehrer, Dennis Neitzel, an ihrem ersten internationalen Projekt „Holidays around the world“. Dabei lernten die Schüler*innen in direktem Austausch per Post und über das Internet, wie verschiedene Feiertage begangen werden und wie Kinder aus ganz Europa ihre Ferien gestalten. So wurden z.B. Postkarten mit Motiven portugiesischer Hafenstädte, spanischer Strände und bulgarischer Tänze bestaunt sowie selbst gebastelte Weihnachtsgrußkarten verschickt. Vor allem leistungsstarke Schüler*innen hatten dadurch die Möglichkeit, die eigenen sprachlichen Fähigkeiten in einem lebensweltlichen Bezug zu erproben und Kontakt zu europäischen Schulen in der Fremdsprache Englisch aufzubauen. Im Mittelpunkt standen der authentische Gebrauch der Fremdsprache und die Freude an der Arbeit mit Schüler*innen aus anderen Ländern.

Mit Blick auf eine wachsende Schule bietet das eTwinning Programm allen am Schulleben Beteiligten die Möglichkeit, in Austausch mit verschiedenen europäischen Ländern zu treten. Let’s move on!

 

E-Mail
Anruf
Infos