Klassenfahrt der Klassen 5 auf die Burg Bilstein


Am Montag dem 29.05.2017 fuhr der 5. Jahrgang auf Klassenfahrt, auf die Burg Bilstein. Es war warm. Die Klasse traf sich auf dem Schulhof. Um 9.30 Uhr kam der Reisebus, und holte die Klassen ab. Es war eine nicht so lange Fahrt. Der Bus parkte nicht direkt vor der Burg und die Klassen mussten noch einen Berg hoch laufen. Es war eine große Burg,  ein Fachwerkhaus für die 5a und eine Feierhalle und Zimmer für die 5c. Nach langer Zeit durften die Kinder in ihre Zimmer.


Erst mussten wir die Betten beziehen und dann gab es Mittagessen. Es gab Chilli con Carne. Nach dem Essen kam unser Trainer Christian und seine Hilfe Hannah. Die beiden gingen mit uns auf eine Lichtung im Wald. Wir stellten uns in einen Kreis und jeder sagte seinen Namen und seine Lieblings Eis Sorte. Dann spielten wir ein Kennenlernspiel. Es hieß jörge-jörge Auch dort mussten wir einen Kreis bilden und einer sollte in der Mitte stehen. Dieser hatte eine Schwimmnudel in der Hand. Christian nannte dann drei mal einen unserer Namen und der mit der Schwimmnudel musste das entsprechende Kind an den Beinen berühren. Das andere Kind durfte nicht ausweichen und konnte sich nur wehren, wenn es einen anderen Namen drei mal sagte. Es durfte allerdings nicht das Nachbar Kind sein.  Und so ging das die ganze Zeit weiter.  Dann spielten wir noch ein Spiel dessen Name Kontaktor war. Ein Kind sollte sich auf eine Matte stellen.  Es durfte sich nur auf der Matte bewegen  und um die eigene Achse drehen. Das Kind hatte zwei Schwimmnudeln und die anderen sollten den Finger auf die Schwimmnudeln legen und sich so aufladen. Der (das Kind mit den Schwimmnudeln ) Kontaktor sollte dann Kontaktor rufen und von 10 runter zählen. Die anderen sollten sich dann verstecken. Der Kontaktor sollte dann,  wenn er einen gefunden hatte den Namen und das Versteck laut rufen. Dieses Kind musste sich dann neben dem Kontaktor auf die Bank setzen. Wenn der Kontaktor niemanden mehr finden konnte, konnte er erneut Kontaktor rufen und dann von 9 runter zählen. Immer wenn er keinen mehr fand sollte er Kontaktor rufen und eine Sekunde abziehen.  Zum Schluss sollten wir dann noch eine Bahn für den Tennisball bauen, den wir bekamen. Die Bahn sollte einen Tunnel, zwei Kurven und eine Sprungschanze  haben. Die Bahn  durften wir aber nur mit Materialen  aus dem Wald bauen.  Dafür hatten wir 40 Minuten Zeit.  Doch sie kamen uns wie 20 Minuten vor. Es war ziemlich schwer. Anschließend liefen wir wieder zurück zur Burg. Zum Abendessen gab es Kartoffelecken und Curry Wurst.  Abends durften wir zwischen Activitäten wählen. Es gab: eine Nachtwanderung, ein Kartenspiel namens Werwölfe von Düsterwald, Lichtgrafitti, Capture the Flag und eine Tour durch die Folterkammer.  Alles war sehr spannend. Als wir wieder zurück  kamen, war es schon sehr dunkel. Wir legten uns also in die neuen Betten und schliefen.


Morgens gab es Frühstück. Zum Frühstück gab es Brötchen und Aufschnitt. Außerdem reichlich Obst und Müsli.  Nach dem Frühstück ging das Programm für diesen Tag schon los. Eigentlich sollten wir uns von einer Burgmauer abseilen, aber wir haben abgestimmt und uns auf eine Riesenschaukel geeinigt. Wir waren am Anfang noch nicht so begeistert. Bevor wir aber zur Riesenschaukel liefen spielten wir noch zwei Spiele. Das erste hieß: „ ich bin allein gekommen“, das ging so: wir stellten uns wieder in einem Kreis auf und einer fing an in die Hocke zu gehen und dabei laut und deutlich zu rufen ,, ich bin allein gekommen“ die nächsten zwei rufen dann ,, wir sind zu zweit gekommen“ die nächsten drei ,, wir sind zu dritt gekommen“ das ging bis vier. Das schwierige daran war , dass alle drei z.b. gleichzeitig in die Knie gehen müssen. Nach ,, wir sind zu viert gekommen“, geht es dann wieder mit eins los. Der, der nicht aufpasst oder was falsch macht, ist raus. Das Spiel war lustig. Danach spielten wir noch ein Eisschollenspiel. Alle Kinder stellten sich außerhalb der Burg auf. Irgendwo innerhalb der Burg  standen Christian und Hannah. Vor ihnen lagen 16Matten wie bei ,, Kontaktor „ auf dem Boden.  Christian hatte sich vorbereitet, und sich ein Muster ausgesucht. Hannah holte dann das erste Kind und das sollte dann versuchen Christians beliebiges Muster zu laufen. Wenn es das nicht schaffte muste es sich wieder hinten an stellen. Dieses Kind durfte an die anderen Informationen weitergeben. Wie z.b. ,, die erste rechts ist falsch!“ und so schafften wir es irgendwann. Dabei aber machte das Spiel auch noch riesigen Spaß. Immer wenn einer das Muster richtig hatte konnte der sich auch bei Christian und Hannah aufstellen. Sobald der nächste das Muster falsch lief mussten alle wieder zurück. In diesem Spiel ging es also hauptsächlich um Teamwork.


Nach den zwei Spielen durften wir zur Riesenschaukel. Die Riesenschaukel hatten die Trainer schon vorher zwischen zwei Bäumen befestigt. Sie bestand aus zwei festen Stricken mit einem Befestiger. Nun sollten sich die Kinder jeweils einen Gurt nehmen und ihn anziehen. Dann kamen die Trainer und befestigten uns an den Stricken. Die anderen Kinder nahmen eine Leine, die an unseren Gurten befestigt war und zogen daran. So wurden wir nach oben gezogen. Oben angekommen musste das jeweilige Kind einen Haken lösen. Anschließend schaukelte das Kind zwischen den Bäumen. Da sich aber andere Kinder nicht trauten wagten sich die Lehrer um den Kindern Mut zu machen. Dann machten wir noch eine kleine Wanderung zurück und als wir ankamen gab es Mittagessen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem Mittagessen feierten die Klassen noch Abschlusspartys. Die 5a wollte oben bei den Mädchen eine kleine Party feiern. Doch die Stimmung fehlte.  Also wechselten sie die Party zur der Klasse 5b. Die 5b feierte die Party  neben der Küche in einem Raum. Doch auch dort war die Stimmung verstummt. Die 5a gab es auf. Doch die 5c feierte noch weiter. Sie feierten in der Festhalle. Nach den Partys hatten sehr, sehr viele Kinder Heimweh.


Am nächsten Morgen war Packen angesagt. Jeder packte die Koffer. Um 10.30 Uhr rappelten die Klassen mit den Koffern den Berg wieder hinab.   Der Bus holte uns am selben Treffpunkt wieder ab.  Auch auf der Rückfahrt hatten wir Spaß.  Als wir ankamen erwarteten uns schon die Eltern.


Es war eine schöne Klassenfahrt mit viel Spaß!!!