Fachbezogene Projekte



 Krabat


Liebe Schüler der Gesamtschule. Ihr müsst unbedingt den Film „Krabat“ gucken. Der Film ist ab 12 Jahren, dauert 120 Minuten und basiert auf dem Buch „Krabat“ des Autors O. Preußler. Der Film erzählt von dem Jungen namens Krabat, der bettelnd von Hof zu Hof auf der Suche nach Essen streift. Er träumt sehr oft von den 11 Raben und der Mühle in Schwarzkollm. Er macht sich auf dem Weg zur Mühle. Dort lernt er die „Schwarze Magie“ und das „Müllern“. Mit den 11 anderen Gesellen muss er da schwer arbeiten und lernt fleißig die Zauberei. Er findet auch heraus, dass jedes Jahr ein Geselle stirbt. Während der Osterzeit verliebt er sich in ein Mädchen namens Kantorka. Die Zeit in der Mühle macht ihn unglücklich und er beschließt, den Meister herauszufordern, um endlich frei zu sein.

Ich finde in dem Film keine Szene besonders lustig, aber ich musste ein bisschen grinsen bei der Szene, wo alle Burschen nackt waren. Ich finde die Stelle im Film ein bisschen spannend, wo die Kantorka Krabats Herzpumpen spürt und dadurch erkennt sie Krabat unter den 12 Raben.

Überraschend ist für mich, dass es im Film keinen Witko und Pumphutt gibt und dass man das Gesicht vom Herr Gevatter sieht. Persönlich finde ich den Film nicht ganz spannend und interessant. Leider wurden nicht alle Geschichten, die im Buch vorkommen, in dem Film gezeigt. Deswegen würde ich den Schülern empfehlen, zuerst den Roman von O. Preußler zu lesen und dann den Film zu gucken.








„Liebe Welt, wie geht es dir?“

 

Ein 8-jähriger Junge namens Toby Little aus Großbritannien war am 26. Oktober 2016 bei uns in der Klasse 6b zu Besuch und er stellte uns ein Buch vor. Es war aber nicht irgendein Buch, sondern es besteht aus vielen Briefen und Antwortschreiben.

Denn Toby hat ein besonderes Hobby: Er schreibt Briefe. Bisher hat er mehr als 1000 Briefe an alle Länder der Welt geschrieben, allerdings hat er noch nicht aus jedem Land eine Antwort erhalten.

Seinen ersten Brief schickte Toby nach Hawaii. Damals war er fünf Jahre alt. In allen Briefen fragt Toby die Adressaten nach besonderen Dingen und Lebensumständen, die ihn an einem Land interessieren. Mittlerweile hat Toby auch Briefe nach Deutschland verschickt, z. B. an Astrid, die ihm in ihrer Antwort erklärt, wie sich Gletscher bewegen.

Am Anfang seines Buches schreibt Toby als Widmung: „Für alle, die mir bei meiner Idee geholfen haben, und für jedes Kind mit einem großen Traum.“

Toby hat uns viel von seinem Traum und über seine Briefe erzählt und es war sehr interessant.

Er ist auf die Idee des Briefeschreibens gekommen, indem er in der Schule ein Buch über einen Brief nach Neuseeland gelesen hat und er wollte dasselbe machen. Schnell folgte die Idee nicht nur nach Neuseeland, sondern an jedes Land der Welt zu schreiben.

Einige der Antworten auf seine Briefe hat Toby uns mitgebracht und gezeigt. Zum Beispiel hat ihm ein Forscherteam aus der Antarktis ein Geburtstagsgeschenk geschickt. Sie haben aus einem Bettlaken einen Geburtstagsgruß gemacht auf dem geschrieben stand: „Happy Birthday dear Toby“. Das hat ihn sehr gefreut.

Über Tobys Internetseite www.writingtotheworld.com wurde eine Mitarbeiterin des Penguin-Verlages auf Tobys Hobby aufmerksam und war davon begeistert. Sie nahm Kontakt zu ihm auf und gemeinsam stellten sie aus Briefen und Antworten ein Buch zusammen. Dieses Buch gibt es mittlerweile in verschiedenen Sprachen zu kaufen, z. B. auf Englisch, Deutsch und Spanisch und das große Highlight für Toby ist, dass das Buch bald auf Portugiesisch (auch in Brasilien) erscheint.

Das Geld, das Toby mit seinen Büchern verdient, legt er auf ein Konto für ein späteres Studium an der Uni zurück.

Toby war schon mehrfach im Fernsehen. Sein schönster Auftritt war bei der BBC. In der bekanntesten Kinderserie in England hatte er einen Gastauftritt, bei dem er eine goldene Anstecknadel bekommen hat. Davon träumen viele Kinder, die die Sendung sehen.

Toby ist viel unterwegs: Zur Erscheinung seines Buches auf Deutsch ist Toby in seinen Ferien nach Deutschland gekommen und hat auch uns besucht. Seine weitere Reise führt ihn nach Barcelona, weil sein Buch dort auch erscheint.

 Vor seinem Abschied hat Sabine vom Bastei-Lübbe-Verlag noch zwei Kisten mit Tobys Büchern geholt und jeder von uns bekam ein Buch geschenkt. Ein Exemplar steht auch in unserer Schulbücherei.

Es war ein sehr interessanter Besuch von Toby Little.

 

Merle und Leandro